* glassxchild
* les magnifiques
* xxchange
* lil-sissy
* merrydive
* 89outtakes
* manu.
* liilaloves
* die helmut
* Almost Stylish
* miss remembered

* b i c e n c y . d e v i a n t A R T

Zeit. los.
Ich liege gerade im Gras. Das ganze Wochenende habe ich versucht zu entspannen, ausnahmsweise die Ruhe zu genießen, die Seele baumeln zu lassen. 24 Stunden pro Tag hat jeder Mensch Zeit für seine Termine, Pflichten und Freuden. Das macht uns alle gleich. Die Freizeit hat dabei schon einen größeren Pflicht – als Spaßfaktor, zumindest unter der Woche. 7 bis 12 Stunden verschwinden täglich im Schlaf. Kommt natürlich darauf an, was man so unter Tags getrieben hat, mit wem oder mit was man Zeit sinnvoll oder eben sinnlos verbracht hat und an der Anzahl der Drinks, die man noch zu sich genommen hatte. Weil eben Wochenende war. Oder ist. Ich habe dieses Wochenende versucht mein Handy abzuschalten, nicht so oft auf die Uhr zu schauen. Doch ich hab es nicht geschafft. Es war ungefähr 1 Drittel der Zeit aufgedreht. Immerhin besser als normal, ich bin das Bimmeln und Vibrieren gewohnt. Auch sehe ich dauernd auf die Uhr, als ob es einen Unterschied machen würde ob ich nun weiß, wie viele Minuten die Stunde noch hat oder nicht.

Wenn wir nach 365 Tagen den alten Kalender wegwerfen, überlegen wir, wo denn bloß wieder die Zeit geblieben ist. Aber wie ist es wirklich, wenn man mal Zeit hat? Man hat Langeweile. Ist doch so oder? Wer sitzt gerne an einem regnerischen Tag alleine zu Hause und hat nichts zu tun? Ablenkung ist doch das halbe Leben. Ich bin ein Workaholic, es gibt nichts Schlimmeres für mich als nutzlos zu sein. Ich brauche meine Hobbies, ich brauche meine Ziele und ich brauche den Erfolg. Denn wäre Zeit nicht sinnlos wenn man nach einer Zeitspanne nichts erreicht hätte?

Wer anfängt über Zeit nachzudenken, so wie ich, der verliert irgendwann den Boden unter den Füßen. Wir sprechen zwar von der Zeit, meinen aber eigentlich Ereignisse, die in dieser Zeitspanne stattfinden. Weißt du noch, dieser verrückte Tag im Sommer?

Das Gehirn ist da sehr pingelig. Das „Jetzt“ dauert genau 3 Sekunden. In dieser Zeit aktualisiert man sein Bild der Welt. Die ersten Zeilen sind bereits wieder Vergangenheit. Und ich selbst lebe für die Zukunft, denn sonst säße ich nicht hier.

Uhren sind ein mächtiges Kontrollorgan. Denn sonst würde niemand mehr pünktlich erscheinen, ein geregeltes Leben, welches man doch eigentlich verabscheut, wäre undenkbar. Also was ich nun richtig oder falsch? Wozu brauchen wir mehr Zeit? Für was denn? Insgeheim hoffen wir dass sich nicht nur unsere quantifizierbaren und messbaren Werte wie das Haus am See erfüllen, sondern noch ganz menschliche Bedürfnisse wie Liebe. Glück. Gemeinsamkeit. Oder Freundschaft.

Hinter all meinen Überlegungen über die Zeit steht aber immer noch die Frage nach dem Sinn. Kommt man trotz all den Verpflichtungen und Terminen im Kalender noch dahinter? Und will man das überhaupt? Man sagt, das Leben wird vorwärts gelebt, aber rückwärts verstanden. Das weiß jeder, der schon einmal einen Fehler begangen hat. In der Erinnerung kann man den Ereignissen der Gegenwart einen Wert geben, sie zuordnen und in Form von Fotoalben, Tagebüchern oder Videos aufbewahren. Ich übe mich in Geduld, ich schlage momentan nicht die Zeit tot, ich mache das, was ich gerne tue. Fotografieren, Lesen und Schreiben. Das im Beisein meiner Familie, was gibt es Schöneres? Aber man könnte all die schönen Dinge nicht genießen, wären sie immer da. Irgendwann fühlt sich jeder leer. Oder traurig, aufgeregt oder geborgen. Die Zeit ist das Geschenk an unser Leben.

Wo die Zeit geblieben ist? IN UNS! VERDAMMT!
Alles was geschehen ist, alle Traurigkeit aber auch alle schönen Ereignisse haben uns als Mensch verändert. Weich oder hart, stark oder ängstlich gemacht. Jeder Mensch ist ein Teil der Zeit und die Zeit ist ein Teil von ihm. Wenn wir miteinander reden, tanzen oder feiern – aber auch schweigen – dann sind wir in der Gegenwart. Dann erfahren wir, dass Zeit nicht nur vergeht, sondern auch entsteht. Und für einen kurzen Moment…
Anhalten kann.
0 Comments
Posted on 12 Apr 2009 by bibi
Song To Say Goodbye
You are one of god's mistakes.
You crying, tragic waste of skin.
I'm well aware of how it aches.
And you still won't let me in.
Now I'm breaking down your door,
To try and save your swollen face.
Though I don't like you anymore
You lying, trying waste of space.

My oh my.
A song to say goodbye.
A song to say goodbye
A song to say goodbye,
A song to say,
Before our innocence was lost
You were always one of those blessed lucky sevens,
And the voice that made me cry.
My oh my.

Es gibt Melodien, bei denen man automatisch melancholisch wird. Manchmal fühlt man sich dabei gut, manchmal schlecht, meist in irgendeiner Art und Weise bewegt oder inspiriert. Alles dreht sich im Leben um Veränderungen, denn wenn man sich nicht verändert, ist man stehen geblieben. Oder tot. Ein Lied, dass mich immer zum Nachdenken anregt ist ,,Song to Say goodbye" von Placebo.

Wir leben in einer Gesellschaft mit vorgegebenen Zielen und Normen, auch wenn Treuegelübde und Regeln immer wieder gebrochen werden. Man bleibt lieber in seiner gewohnten Umgebund als aus dieser auszubrechen. Nur wenige wagen den Schritt ins Ungewisse und werden dann verstoßen. Was hindert uns so oft daran, gewisse ,,schmutzige“ Dinge zu tun? Inwiefern ist unser Gewissen wirklich eine Blockade für das, was wir selbst für schlecht halten? Oder ist das Gewissen nur die innere Ansammlung unserer von Eltern und Familie geprägten Werten? Inwiefern hat das Ganze mit unseren ganz eigenen, persönlichen Vorlieben zu tun? Man kann nicht in den Tag hinein leben, es ist einfach nicht vorzeigbar.

Solange wir leben und vor allem wir noch jung sind, wollen sich die meisten ein möglichst normales Leben aufbauen, man möchte sich von den früheren Jugendsünden befreien und erwachsen werden. Wer weiß ob man als Rentner zurückblickt und sich sagt: Verdammt, hätte ich doch damals mehr aus meinem Leben gemacht. Später kann man nicht mehr viel ändern. Oft habe ich schon gehört, dass manche Menschen überhaupt nur darüber froh sind, nicht alleine am Tisch essen zu müssen. Ist es deswegen Wert, immer nur den vorgegebenen Weg zu gehen? Denn früher oder später sind wir alle eines. Tot. Auch wenn die Zeit noch unendlich erscheint.

Zitat des Tages:
Wichtig ist nur, ob man mit den Fehlern leben kann.
0 Comments
Posted on 17 Mar 2009 by bibi
Was du nicht weißt, macht dich nicht heiß!

Ist es nicht verblüffend, über welche Dinge man sich den Kopf
zerbricht? Dabei gibt es viel Sachen, wie man eigentlich gar nicht wissen will.
Will ich wissen, ob ich mit 30 an einer Krankheit sterbe und werde ich mich
deswegen extra testen lassen? Will ich wirklich wissen, ob ich morgen
eine 5 in BWL bekomme? Will ich wissen, wo er gestern wirklich war oder will ich wissen, ob meine Mutter schon dreimal verheiratet war? Will ich wissen, welche Unterwäsche meine Sitznachbarin trägt (weil man diese immer sieht, wenn sie sich bückt?) Will ich wissen, ob mich die Person mit der ich spreche, angelogen hat? Wie viele dieser Dinge erfährt man, ohne dass man sie wirklich wissen will oder erfährt sie nicht, obwohl man sie wissen will. Habt ihr gewusst, dass in Actimel die selben Bakterien wie beim Ausscheiden des letzten Mittagessens sind? Ja, alles ganz natürlich. Ist ja klar. Ich wollte das allerdings nicht wissen!

Nehmen wir an, du weißt, dass dein Kleid morgen auf der Rückseite aufreißt, wenn du dich hinsetzt. Würdest du dann morgen eine Hose anziehen? Würdest du dieses Kleid nie wieder anziehen? Dann hätte es doch auch seinen Sinn verfehlt. Manche Dinge müssen wohl oder übel passieren. Oder ich schreibe dies nur zur Psychohygiene. Aber alles andere wäre in der weiten, unsicheren Internetwelt auch vergeblich.

Würdest du einen Blick in die Zukunft wagen, wenn du die Möglichkeit dazu hättest? Ich denke oft über solche Dinge nach, die eigentlich keinen Sinn machen, denn es wird niemals ein kleines Marsmännchen zu mir kommen und fragen: ,,Möchtest du sehen, ob du je Kinder haben wirst?". Aber inwiefern würden wir es wissen wollen. Man macht sich viel zu oft Gedanken, ob eh alles klappt. Hab ich auch mein Labello eingesteckt? Ja und was wenn nicht? Hah! Was ist dann? Gar nichts ist dann.

Würden wir Erfahrungen sammeln, wenn wir vorher wüssten, das es schlecht für uns ist? Wenn Eltern wüssten, wie anstrengend Kinder sein können, gäbe es keine Menschen mehr.

Ich würde dem Marsmännchen den Finger zeigen, mich umdrehen und gehen.

0 Comments
Posted on 15 Mar 2009 by bibi

<< Previous 1 2 3 4 5 Next >>

Content Management Powered by CuteNews