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Thank you for Smoking
Normalerweise wirken Blazer oft spießig, man stellt sich dabei die typischen, strengen Businessfrauen vor. Doch diesen Gedanken sollte man jetzt schnell verwerfen. Die Smokings sind zurück! Längere Smokingjacken beziehungsweise längere Blazer kannte man sonst nur von Musikern wie Mozart & Co.



Durch diese schicken Teile bekommt jedes Outfit das gewisse Etwas. Longblazer, wie ich sie nenne, sind das Fashionstatement des neuen Jahres.

Egal ob mit Lederleggins, einem Kleid oder Jeans kombiniert – es passt einfach alles dazu.
Ich werde mich demnächst nach einem Longblazer umsehen, falls ich keinen für Frauen finde, tut es wahrscheinlich auch einer für Männer. Durch den Blazer wirken die Schultern etwas breiter und männlicher, das macht die Beine automatisch schlanker.

Wem die längeren Blazer zu gewagt sind, der kann natürlich auch den Blazer vom Vorjahr aus dem Schrank kramen. Generell würde ich aber sagen, dass Blazer wirklich jedem stehen und auch nicht zu gewagt aussehen können.

Welche Farbe? Klassisches schwarz natürlich.

Nicht vergessen: Gleich auf die Wishlist setzen.
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Posted on 09 Mar 2009 by bibi
Ich bin nur dafür verantwortlich, was ich sagen, nicht dafür, was du verstehst.
Die großen und kleinen Missgeschicke der Weltgeschichte könnten darauf zurückgehen, dass Tatsachen falsch verstanden wurden. Vielleicht wollte Christoph Columbus einfach nur nicht verstehen, dass er die Karte falsch herum gehalten, beziehungsweise gelesen hatte – und dadurch nicht Indien sondern Amerika wiederentdeckte.

Auch im alltäglichen Leben zwischen Mann und Frau kann das eine oder andere Missverständnis auftreten. ,,Hab ich zugenommen, Schatz?", fragt sie. ,,Nein, deine Silhouette sieht in diesem Kleid wirklich fantastisch und weiblich aus!", antwortet er.Es muss wohl ziemlich komisch für ihn sein, wenn sie in Tränen ausbricht, denn schließlicht hat er doch einfach nur gesagt, dass sie gut aussieht.Oder?

Das ganze Leben besteht im Grunde aus Missverständnissen, denn jeder interpretiert Dinge anders. Auch Kritik kann von manchen Menschen total falsch aufgefasst werden, dadurch entsteht zuerst vielleicht nur eine Diskussion, doch das kann schnell in einen Streit ausarten. Und das, obwohl man es nur gut gemeint hat.

,,Natürlich liebe ich dich!", kommt bei Frauen auch immer gut an, wenn es ehrlich gemeint ist. Dass er sie jedoch nicht ganz so sehr liebt, wie sein Auto oder seinen Fußballverein, muss ja keiner wissen. Hauptsache er kann sich abends auf jemanden verlassen. ,,Wir können später noch darüber reden, ob wir zusammenziehen.", das kann wieder jeder für sich interpretieren. Der eine denkt, dass dies ganz bald geschehen wird und dass der andere sich freut, endlich einen weiteren Beziehungsschritt gemacht zu haben. Die beste Freundin wiederum würde dadurch eine baldige Trennung prophezeien. Das ganze Leben besteht aus Fehl- oder Missinterpretationen. Damit man Niemandem falsche Hoffnungen macht und Streit vermeidet, sollte man einfach etwas mehr auf seine Wortwahl achten.
Auch ich.
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Posted on 09 Mar 2009 by bibi
Die sind doch nur hübsche Puppen
Gestern war mein Fotoshoot, meine zweite richtige Modelerfahrung. Der erste Eindruck war schon mal super, sehr nette Leute, die ich schon vom Casting letzte Woche kannte, ein wunderschönes Studio, richtig richtig professionell, genau so eines möchte ich später auch besitzen.

Zuerst ging es ab in die Maske, ich war komplett ungeschminkt und gespannt, was aus mir werden würde. Leider hat mir das Ergebnis überhaupt nicht gefallen. Die Stylistin war meiner Meinung nach komplett unkompetent. Sie hatte nicht mal genug Kleidung da, sie musste mir ihre Kette borgen. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich passenderes Zeug mitgenommen... Ich bekam dunkelblauen Lidschatten und rote Lippen, nicht gerade der Stil, den ich privat auch tragen würde. Zum Anziehen bekam ich ein rotes Basic-H&M-Shirt und darüber (!) ein grünes Neckholdershirt. Einzig meine Jean konnte ich behalten.


Die ersten beiden Sujets haben mir gut gefallen, ich musste mit bunten Einkaufstaschen fürs Cover posen, der Fotograf lobte mich, er fragte mich sogar, für wen ich sonst noch gearbeitet hätte. Das zweite war für ein SMS-Gewinnspiel im Windkanal, da trug ich einen weißen Blazer, das sah recht gut aus. Doch danach lief es nur noch schlechter. Man glaubt gar nicht, wie genau man auf jede Kleinigkeit achten muss. Ständig haben Leute an meinem Pony rumgezupft, mir das Shirt in die Hose gesteckt, Knöpfe geöffnet oder geschlossen, mir vorgezeigt wie ich dieses oder jenes halten soll. ANSTRENGEND! Außerdem ist das Ganze nicht so, wie man sich das vorstellt. Es ist anstrengend, man muss krampfhaft lächeln und trotzdem so tun, als ob man wirklich glücklich ist. Es hat Spaß gemacht ja, aber es ist wirklich... unangenehm wie man "vorgeführt" wird.

Man hat überhaupt kein Mitspracherecht bei der Gestaltung deiner eigenen (!) Person, privat hätte ich mich nie nie nie so angezogen, ich fühlte mich auch überhaupt nicht wohl in diesen teilweise viel zu engen und teilweise viel zu großen, nicht einmal schönen Sachen. Es war einfach komisch, so "kommandiert" zu werden. Am liebsten hätte ich mir das rote Haarband runtergerissen, denn das hat total kindisch ausgesehen. Naja, der "Kunde" ist schließlich König. Aber wer denkt, das Modeln wirklich ein Traumjob ist, der irrt. Ich bin froh dass ich diese Erfahrung gemacht habe. Um ein bisschen Geld nebenbei zu verdienen - gerne. Aber auf Dauer? No Way. Ich möchte mein eigener Boss sein, auch mal selbst entscheiden und nicht nur den anderen gefallen. Einige Fotos sind wirklich gut geworden, ich durfte mir manche ansehen und bekomme auch welche zugeschickt. Ich bin schon gespannt, wann ich mir selbst von einem Werbemittel entgegenblicke. Und wie das mit der Bearbeitung aussehen wird.
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Posted on 09 Mar 2009 by bibi
Ist das alles nur Zufall?
,,Die Chancen auf einen Sechser stehen 1:14 Millionen - es könnte mich treffen!"
Und beim Qualmen sagen wir uns, ,,Das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, liegt bei 1:1000 - warum sollte es da ausgerechnet mich treffen? Ein zusammenfassender Bericht, angelehnt an die Mode & Lifestylezeitschrift Wienerin.

Unser Geist ist darauf programmiert, dass wir uns nicht einfach mit einem Shit happens" ,, zufrieden zu geben. Wir suchen krampfhaft nach einem tieferen Sinn hinter den Ereignissen, die um uns herum geschehen. Um einen Sinn zu generieren, ziehen wir Verfügbares heran, von Gott über die Wetterphänomene bis zu Prüfungsglückssocken.
Psychologen erklären das so: Wenn es um den Erhalt unseres - positiven oder auch negativen - Selbstbildes geht, sind wir gerne bereit, bestimmte Ereignisse dem Zufall zuzuschreiben.
Denn: Eigenlob stinkt, sich aber einzugestehen, dass man verloren hat - gewissermaßen auch.



Fakt ist: Zufälle gibt es tatsächlich, manche Ereignisse im Leben lassen sich einfach nicht physikalisch vorhersagen, planen oder berechnen. Nur wenn wir aktiv die Hände im Spiel haben, hat das Ergebnis meist wenig mit dem Zufall zu tun.

Ein konkretes Beispiel: Zwillingsschwestern, die bei der Geburt getrennt wurden begegnen sich auf einer Skihütte nach 20 Jahren. Purer Zufall? Nein, es ist die Lehre der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Das wird jedoch gerne "übersinnliche" Kräfte als Erklärung benutzen, liegt daran dass wir für mathematische Erklärungen oft kein Verständnis haben.
Auch die vielen Millionen Paare, die zusammen sind, haben sich nur scheinbar durch Zufall gefunden. In langen Versuchsreihen hat man herausgefunden dass Leidenschaft und Lust nicht anderes ist als ein präzises Zusammenspiel aus Hormonen und Sexuallockstoffen, die von unseren Gerüchen gesteuert werden. Liebe geht also durch die Nase. Und zu jedem Menschen passen mehr als 1000 Partner . Wenn die Freundin dann per Internet die große Liebe trifft, hat das alles jedoch mit dem sogennanten "aktivem" Zufall zu tun, denn sie hat etwas dafür getan und ihr Leben nicht dem Zufall - hach ich liebe dieses beachtliche Wort - überlassen.
Auch wenn es um Erfolg geht - oder gerade deshalb - leben Frauen mit Mantras wie ,,Erfolgreich ist, wer zu richtigen Zeit am richtigen Ort ist die richtigen Menschen trifft!"

Karriere ist jedoch kein Fall von Zufällen, sondern Vorfällen. Die Wahrscheinlichkeit mit einem Magistertitel arbeitslos zu bleiben, hält sich im Promillebereich. Wodurch ein Schulabbrecher mit schlechten Noten wohl kaum auf ein Wunder, den Zufall, hoffen braucht. Manchmal setzt uns auch der Neid große Scheuklappen auf, wir schauen nicht darauf, was andere an Vorarbeit geleistet haben und beurteilen sie nur nach dem geglückten Ergebnis.

Es bedarf viel Einsatz, Offenheit, Kommunikation und Handeln, um zur richten Zeit am richtigen Ort die richtigen Menschen zu treffen.
Lustig finde ich es immer, wenn mich eine Freundin genau in der Sekunde anruft, in der ich an sie denke. Das kennt jeder. Aber auch Physik-Nobelpreisträger können keine eindeutige, plausible und auch noch hübsche Antwort liefern.

C.G. Jung hat eine Theorie entwickelt. ,,Synchronizitäten" passieren häufig, wenn man emotional stark aktiviert ist. Zum Beispiel wenn man verliebt ist, verzweifelt oder verwirrt lässt uns die Psychose oft eine Art Hilfe zu kommen. Komisch, dass ich gerade als ich bei meiner Facharbeit nicht weiter wusste, ein hilfreiches Buch auf der richtigen Seite aufgeschlagen hatte oder in einer Zeitschrift ein Casting entdeckt hatte, das sofort mein Interesse weckte und bei dem ich auch später gewann.
In jedem Ereignis steckt also Potenzial. Man muss nur die Augen offen halten und einen Zusammenhang feststellen. Ob es nun Zufall ist oder nicht, ist egal. Es kommt darauf an, was wir mit dem Geschenk machen, dass uns zufliegt. Wie man das anstellt? Indem man die inneren Bremsen löst und Richtung Glück rollt. Es geht darum, die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg zu erhöhen, die Wahrscheinlichkeit auf glückliche Zufälle konkret mit Zielstrebigkeit und Ergeiz zu erhöhen. Dann, aber nur dann darf man auch ein klein wenig auf sein Glück warten.
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Posted on 09 Mar 2009 by bibi
Das alltägliche Elend im Bemühen um die Schönheit
vorgelesen bekommen. Denn wer möchte nicht auf der Faschingsfeier im Kindergarten ein rosa Kleidchen tragen?
Von da an sind unsere Werte geprägt, auch die heutige Modeindustrie trägt immer wieder einen gravierenden Teil dazu bei. Vor einigen Wochen habe ich eine Frage an eine Modechefredakteurin einer Zeitschrift besonders interessant gefunden. ,,Wieso müssen denn Models Größe 32 oder 34 haben?“. Die Antwort der engagierten Dame war folgende: ,,Wir bekommen die Kleidungsstücke von den Designern eben in Größe 34 geliefert. Das gibt die Modeindustrie so vor!“.

Warum um Gottes Namen müssen dann Frauen die 1,75 groß sind, um die 50 kg wiegen? Klar, bei einigen ist es die Veranlagung und man kann nicht bestreiten, dass Größe 34 nicht gut aussieht. Aber generell passen nur wenige Frauen da wirklich rein. Und jeder der nur nach einer Diät und mit Baucheinziehen hineinpasst, betrügt sich letztendlich doch nur selbst.

Der Magerwahn ist auch bei den Stars in Hollywood wieder richtig im Trend. Was natürlich junge Frauen beeinflusst. Das würden die besagten Damen jedoch niemals zugeben. Und diese kaufen in Geschäften ein, deren Kleidergröße „L“ schon Konfektionsgröße 38 ist. Was sollen wir also denken?

Paris und Nicky Hilton haben einen Diätpakt geschlossen. Keine der beiden darf mehr als 50 kg wiegen. Dabei sind beide über 1,70 groß. Nicky ist 1,71 m und Paris sogar 1,75 m. Ob das gesund ist? Man sollte auch nicht die Momente vergessen, in denen sich die beiden wahrscheinlich am liebsten zehn Burger reindrücken würden. Denn Essen ist Lebenslust. Und wer möchte auf die schon dauerhaft verzichten? Anscheinend einige, denn Oberflächlichkeit ist und bleibt die soziale Schwäche einiger Menschen. Auch Keira Knightley bestreitet ihre Magersucht. Bei einer Größe von fast 1,75 wiegt sie nur noch 45 kg. Ideal wäre ein Gewicht von mindestens 65 kg. Normal ist ihr Gewicht also bestimmt nicht. Doch umso mehr man sie darauf anspricht, umso mehr scheint es sie anzuspornen noch dünner zu werden und somit wieder die Medien zu täuschen. Und am nächsten Tag wieder auf einem Titelblatt der Boulevardzeitungen dieser Welt zu erscheinen. Es ist ein Teufelkreis aus Medien, falschen Idealen und falschen Vorstellungen. Wir leben in einer Welt, wo jeder ewig schön sein möchte.

Denn wer möchte nicht gerne in den Spiegel sehen und sich an seinem Äußeren erfreuen?
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Posted on 09 Mar 2009 by bibi

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